Habilitation Dr. André Mastmeyer

Nach der Antrittsvorlesung mit dem Titel "Virtual Reality in der Medizin: Training und Therapie - Interaktiv-immersive Szenenvisualisierung im Medizinischen Kontext" am 19. Juli 2017 wurde Dr. Andre Mastmeyer urkundlich habilitiert und lud anschließend im feierlichen Rahmen vor dem Dekanat der Sektion MINT zu Speis und Trank ein.

Zur Presseerklärung der Universität zu Lübeck mit weiteren Detailinformationen zum Inhalt der Vorlesung.

Erstellt am 19. Juli 2017 - 17:00. Zuletzt geändert am 1. August 2017 - 14:26.

Punktionen per Virtual Reality

Am Institut für Medizinische Informatik der Universität zu Lübeck arbeiten Wissenschaftler daran, ein patientenindividuelles Training von hepatischen Punktionseingriffen in atmenden virtuellen Körpermodellen zu entwickeln. Am 6. April ist dazu eine neue Fachveröffentlichung in der renommierten Wissenschaftszeitschrift „Nature Scientific Reports“ erschienen.

zur Presseerklärung der Universität zu Lübeck

 

Erstellt am 6. April 2017 - 0:00. Zuletzt geändert am 19. April 2017 - 13:52.

Friedrich-Wingert-Preis für Christian Kamann

Projekt aus der Medizinischen Informatik zur verbesserten Nutzung anonymisierter Patientendaten in der Intensivmedizin

Christian Kamann, Bachelorstudent der Medizinischen Informatik an der Universität zu Lübeck, wurde mit dem renommierten Friedrich-Wingert-Preis 2016 ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde ihm für sein Projekt „Transformation von Intensivdaten von der MIMIC II  Datenbank auf einen FHIR-Server“ auf der Messe „Connecting Healthcare IT“ (ConhIT) am 27. April in Berlin verliehen.

In seiner Bachelorarbeit entwickelte Kamann ein Verfahren, mit dem wesentliche Inhalte aus der komplexen Datenbank „Multiparameter Intelligent Monitoring in Intensive Care“ (MIMIC  II) so repräsentiert werden können, dass sie für die Intensivmediziner austauschbar und interpretierbar sind. Dabei legte er den internationalen Standard für Formate zum Austausch klinischer Daten „Fast Healthcare Interoperability Resources“ (FHIR) zugrunde. Eine Beispielanwendung bezieht sich auf die Mortalitätsvorhersage für Patienten mit Blutvergiftung (Sepsis).

Die Arbeit wurde am Institut für Medizinische Informatik der Universität zu Lübeck unter Betreuung von Priv.-Doz. Dr. Josef Ingenerf durchgeführt. Christian Kamann konnte sich mit seiner Forschungsarbeit vor einer Fachjury in einem bundesweiten Auswahlverfahren durchsetzen. Er erhielt die Auszeichnung für das beste Nachwuchsinnovationsprojekt im Gesundheitswesen in Deutschland.

Der Stifter und Namensgeber der Preises, Friedrich Wingert (1939 - 1988), war ein international anerkannter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Medizinischen Informatik und Bio-Mathematik. Er beschäftigte sich besonders mit grundlegenden Theorien und Algorithmen der medizinischen Linguistik und prägte entscheidend die Methoden zur rechnergestützten Analyse medizinischer Plantexte. Der jährlich vergebene Friedrich-Wingert-Preis zeichnet herausragende linguistische und semantische Ansätze zur Optimierung der medizinischen Versorgung in Deutschland aus.

Erstellt am 27. April 2016 - 0:00. Zuletzt geändert am 25. Juli 2016 - 17:43.

Preis „Fokusfinder 2014“ für Dr. Alexander Schmidt-Richberg

Auszeichnung der Initiative Bildverarbeitung für seine Dissertation zur Bildregistrierung computertomografischer Daten der Lunge

Dr. Alexander Schmidt-Richberg aus dem Institut für Medizinische Informatik der Universität zu Lübeck wurde für seine Dissertation zur Bildregistrierung computertomografischer Daten der Lunge mit dem Preis „Fokusfinder 2014“ ausgezeichnet. Der Preis wurde ihm am 5. Juni 2014 auf den Schleswig-Holsteinischen Bildverarbeitungstagen in Heide verliehen.

Ein verformtes Organ oder ein anderes Objekt auf einem Bild wieder zu erkennen, ist für eine Maschine schwierig. Dr. Alexander Schmidt-Richberg hat in seiner Doktorarbeit Ansätze entwickelt, um spezifisches Vorwissen über die Lungenmorphologie und -physiologie bei der Bildregistrierung pulmonaler CT-Daten zu berücksichtigen und so deren Analyse zu verbessern. Die Dissertation wurde von Prof. Dr. rer. nat. habil. Heinz Handels, dem Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, betreut.

Der Preis “Fokusfinder” würdigt herausragende praxisrelevante Leistungen von Absolventinnen und Absolventen der Hochschulen Schleswig-Holsteins und Hamburgs. Eingereicht werden können experimentelle Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen auf dem Gebiet der industriellen und medizinischen Bildverarbeitung. Als Sponsoren stellen die Firmen Basler AG, Allied Vision Technologies GmbH und YXLON International GmbH jeweils 1.000 Euro Preisgeld für die beste studentische Abschlussarbeit und die beste Dissertation bereit.

Zum ersten Mal wurde der Preis in diesem Jahr für verschiedene Kategorien vergeben und nicht mehr nach Abschlüssen. Dabei gibt es folgende Kategorien:

  • Bildaufnahmetechniken und Bildsignalverarbeitung für den Bereich „Ultraviolett / sichtbares Licht / Infrarot“ (UV/VIS/IR)
  • Industrielle Bildverarbeitungsanwendungen für den Bereich UV/VIS/IR
  • Bildverarbeitungsanwendungen für den Bereich „Röntgen / Magnetresonanztomografie / Magnetic Particle Imaging“

Die Schleswig-Holsteinischen Bildverarbeitungstage werden von der Initiative Bildverarbeitung e.V. ausgerichtet. Veranstalter der Jahrestagung 2014 war die Fachhochschule Westküste in Heide. Staatssekretär Ralph Müller-Beck aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein eröffnete die Veranstaltung, die auch eine Stellenbörse für Studierende und Stellensuchende bot.

 

Erstellt am 5. Juni 2014 - 18:00. Zuletzt geändert am 13. Juni 2014 - 13:43.

BVM-Posterpreis 2014 geht an Lübecker Studenten

Auf der diesjährigen Tagung "Bildverarbeitung für die Medizin" (BVM) wurde Julian Schröder für sein Poster "Ultraschallsimulation für das Training von Gallengangspunktionen" in der Kategorie "Bestes Poster" mit dem "BVM Preis 2014" ausgezeichnet.

Dieser Beitrag basiert auf seiner am Institut für Medizinische Informatik der Universität zu Lübeck angefertigte Bachelor-Abschlussarbeit "Simulation von Ultraschallbildern für die Punktionssimulation mit CUDA".

Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes "Bildbasierte Virtual-Reality-Simulation und Modellierung" des Instituts für Medizinische Informatik werden patientenindividuelle CT-Daten verwendet, um Punktionen beispielsweise der Gallengänge zu simulieren. Solche Punktionen erfolgen im Allgemeinen unter Ultraschallkontrolle, so dass für eine realitätsnahe Simulation Ultraschallbilder aus den CT-Daten patientenindividuell errechnet werden.

Erstellt am 18. März 2014 - 0:00. Zuletzt geändert am 13. Juni 2014 - 16:55.

Lübecker Studierende auf der conhIT-Brachenmesse in Berlin

Am Mittwoch, den 10. April 2013 hatten ca. 25 Studierende des Studiengangs „Medizinische Informatik“ auf der conhIT-Messe in Berlin zahlreiche Gelegenheiten, sich mit der Praxis von Healthcare IT Anwendungen vertraut zu machen. Die insgesamt drei Tage dauernde Gesamtveranstaltung (etwa 5.000 Fachbesucher) mit Industrie-Messe (etwa 320 Aussteller), Kongress, Akademie sowie Networking umfasste am Mittwochnachmittag auch einen Karriere-Workshop, der unter den Studenten ein reges Interesse fand. Sozusagen als Höhepunkt konnte Michael Hackmann (Master-Informatikstudent aus Lübeck) einen conhIT-Nachwuchspreis für seine Bachelorarbeit im Bereich „IT-Support für Biobanking-Anwendungen am UKSH“ gewinnen.

 

Erstellt am 10. April 2013 - 12:00. Zuletzt geändert am 23. April 2013 - 13:18.

Auszeichnung von René Werner mit dem BVM-AWARD 2013

für seine herausragende Dissertation im Bereich der Medizinischen Bildverarbeitung am Institut für Medizinische Informatik:

Auf der diesjährigen Tagung „Bildverarbeitung für die Medizin 2013 (BVM) in Heidelberg wurde Dr. rer. nat. Dipl.-Inf. Dipl.-Phys. Rene Werner für seine Dissertation mit dem renommierten BVM-AWARD 2013 ausgezeichnet, der für die  bundesweit beste Abschlussarbeit in Bereich der Medizinischen Bildverarbeitung vergeben wird.  Der BVM-AWARD 2013 ist mit 1000,-€ dotiert und wird von der Fa. Chili GmbH, Heidelberg,  gesponsert. Rene Werner wurde für seine mit „summa cum laude“ bewerteten Dissertation mit dem Titel „Bewegungsfeldschätzung und Dosisakkumulation anhand von 4D-Bilddaten für die Strahlentherapie atmungsbewegter Tumoren“ ausgezeichnet, die er unter Betreuung von Prof. Dr. rer. nat. habil. Heinz Handels am Institut für Medizinische Informatik angefertigt hat. In seiner Dissertation entwickelte Herr Werner neue Methoden zur genauen Analyse von Tumor- und Organbewegungen in 4D-Bilddaten und deren Auswirkungen auf die in der Strahlentherapie applizierten Dosisverteilungen.

Erstellt am 5. März 2013 - 0:00. Zuletzt geändert am 23. April 2013 - 18:30.

Focus Theme zur BVM 2011 in Lübeck in den Methods of Information in Medicine erschienen

Ausgewählte Beiträge des Workshops Bildverarbeitung in der Medizin 2011 in Lübeck sind jetzt als Focus Theme in den Methods of Information in Medicine erschienen.

Methods Inf Med 2012; 51   ISSN 0026-1270

Erstellt am 28. November 2012 - 12:15. Zuletzt geändert am 30. November 2012 - 14:14.

Ausgezeichnete Nachwuchswissenschaftlerinnen am Institut für Medizinische Informatik

In diesem Jahr geht der renommierte GMDS-Förderpreis Medizinische Informatik der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) nach Lübeck. Mit diesem Preis wird die beste Abschlussarbeit in Medizinischer Informatik im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet.  Julia Krüger und Ann-Kristin Kock überzeugten mit ihren Masterarbeiten im Studiengang Informatik mit dem Nebenfach „Medizinische Informatik“ die Jury des GMDS-Förderpreises 2012 gleichermaßen. Erstmalig wurde der GMDS-Förderpreis Medizinische Informatik daher zweifach vergeben. „Die Arbeiten unterscheiden sich inhaltlich sehr und waren beide von exzellenter Qualität, so dass es für die Jury kein Entweder-Oder gab.“ so GMDS-Präsidentin Prof. Dr. Heike Bickeböller.

Julia Krüger schrieb ihre Masterarbeit mit dem Titel "2D/3D-Korrespondenzanalyse in Mammographien und Tomosynthese-Bilddaten" bei Prof. Dr. Heinz Handels, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik. Hier entwickelte sie verschiedene Ansätze zur computergestützten Korrespondenzanalyse von Mammographien und Tomosynthesebildern der weiblichen Brust mit dem Ziel, automatisch zueinander korrespondierende Bildstrukturen zu erkennen und hierdurch die radiologische Mammadiagnostik zu unterstützen.

Ann-Kristin Kock untersuchte in ihrer Masterarbeit das Zusammenspiel verschiedener Geräte- und Kommunikationsstandards in der Medizin und implementierte eine durchgängige Softwarelösung zur adäquaten Aufbereitung von Geräte- und Patientendaten für weiterverarbeitende klinische Informationssysteme. Ihre von PD Dr. Josef Ingenerf betreute und in Kooperation mit der Fa. MEDNOVO Medical Software Solutions GmbH aus Berlin durchgeführte Masterarbeit mit dem Titel "Standardisierung medizinischer Gerätedaten für die strukturierte Dokumentation" konnte die Jury gleichermaßen überzeugen.

Die Preisverleihung fand im September 2012 im Rahmen der 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) in Braunschweig statt. Beide Preisgewinnerinnen arbeiten mittlerweile als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Medizinische Informatik. Die nächste GMDS-Jahrestagung wird vom 01. bis 05. September 2013 in Lübeck unter dem Leitthema "Im Focus das Leben - Interdisziplinäre Forschung für die Patientenversorgung der Zukunft" vom Institut für Medizinische Informatik ausgerichtet (www.gmds2013.de).

Erstellt am 19. September 2012 - 15:00 von Wrage. Zuletzt geändert am 28. September 2012 - 13:13.

Workshop Medical Imaging Science

Das Institut für Medizintechnik und das Institut für Medizinische Informatik veranstatlten gemeinsam den Workshop "Medical Imaging Science".

Am 21.06.2012 von 16:00 bis ca. 18:00 Uhr im AM S 1 werden je drei Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der Institute ihre aktuellen Forschungsprojekte in einem Kurzvortrag vorstellen.

Gäste sind herzlich willkommen!

Programm

Erstellt am 21. Juni 2012 - 16:00 von Wrage.

Anschrift

Institutssekretariat
Susanne Petersen

Neue Rufnummer:
Tel+49 451 3101 5601
Fax+49 451 3101 5604


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